KUNSTHANDWERKERMARKT

Der Verein gegen Noma

Damit Sie wissen, wohin ein Teil der Eintritte geht, darf ich Ihnen hier kurz den Verein vorstellen, für den ich mich ehrenamtlich engagiere.

Was ist Noma?
Noma ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die in Entwicklungsländern, vor allem in Afrika auftritt. Jedes Jahr erkranken laut WHO 100.000 Menschen daran - vor allem Kinder unter sechs Jahren. Die Krankheit wird auch "Gesicht der Armut" genannt, weil sie durch Unterernährung und mangelnde Hygiene ausgelöst wird.
Noma endet unbehandelt in 80 % der Fälle tödlich. Diese Krankheit beginnt im Gesicht und zerfrisst den Kindern das Gewebe und die Knochen und löst schlussendlich eine „Kiefersperre” aus. Die Kinder können keine Nahrung mehr aufnehmen und verhungern.
Sehr häufig kommt als zusätzliches Problem hinzu, dass die verstümmelten Kinder aus der Familie und der Dorfgemeinschaft ausgestoßen werden.
Warum kämpft der Verein ausgerechnet gegen Noma?
Noma ist eine Krankheit, die, anders als AIDS, mit einfachen Mitteln bekämpft und sogar ausgerottet werden kann. Antibiotika im Frühstadium ersparen den Kindern Leiden und Tod.
Der Fokus liegt auf Burkina Faso. Mit Hilfe eines Informations- und Ausbildungsprogramms wird dort elementares Präventionswissen vermittelt. In den drei Stufen Information, Früherkennung und medizinische Grundversorgung soll so schließlich in jedem Dorf ein Gesundheitsagent oder ein traditioneller Heiler in der Lage sein, die ersten Anzeichen von Noma frühzeitig zu erkennen, den Zustand des Kindes einzustufen, es zu behandeln oder in schweren Fällen in ein Krankenhaus zu bringen.
10,- € retten 1 Leben, 65,- € schützen ein ganzes Dorf!
Wir garantieren, dass 100% der Spenden bei den Bedürftigen ankommen, da die Verwaltungskosten durch das Unternehmen „Edelweiß” in Kempten getragen werden.

Nähere Informationen unter www.gegen-noma.de
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